Gewalt reißt tiefe Wunden – Nein zu Häuslicher Gewalt“ – Termine zur Straßenaktion 2014

Gewalt hinterlässt körperliche und psychische Spuren bei den Opfern, und reißt nicht nur tiefe Wunden in der Partnerschaft. Oftmals sind auch die Kinder betroffen und somit viele Menschen unserer Gesellschaft“, sagt das Organisationsteam der diesjährigen Straßenaktion.
„Gewalt reißt tiefe Wunden – Nein zu Häuslicher Gewalt“.
Bei dieser Aktion wurden rund um den 25.11. dem Internationalen Tag gegen Gewalt gegen an Frauen – in Stadt und Landkreis ca. 7.000 Pflasterheftchen verteilt.
Die Pflasterheftchen sollen auf die Problematik der Partnerschaftsgewalt, bei der zum überwiegenden Teil Frauen die Opfer sind, aufmerksam machen.
Bürger und Bürgerinnen erhielten darüber hinaus Informationen über Hilfsangebote.
Über 800 Polizeieinsätze in Fällen von Partnerschaftsgewalt sind im letzten Jahr bei der Polizei in Stadt und Landkreis Osnabrück zu verzeichnen.
Nach einem Einsatz der Polizei werden die Betroffenen von den Beratungsstellen für Opfer von Häuslicher Gewalt (BISS) beraten und das Fachzentrum „Faust“ des Diakonischen Werkes in Stadt und Landkreis Osnabrück nimmt Kontakt zu den Tätern auf.
In den betroffenen Haushalten lebten ca. 700 Kinder.
Sind minderjährige Kinder im Haushalt, wird immer das Jugendamt durch die Polizei informiert und bietet Hilfe an.
Diese Zahlen zeigen, wie wichtig es ist nicht nachzulassen mit dem Thema
„Häusliche Gewalt“ an die Öffentlichkeit zu gehen. Dabei ist der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern besonders wichtig. Auch wenn sie nicht selber betroffen sind, haben sie vielleicht Bekannte, Verwandte oder Arbeitskollegen und Kolleginnen die betroffen sind und können dann ihr Wissen weitergeben.
Das Organisationsteam bestehend aus Monika Holtkamp vom Präventionsteam der Polizei Osnabrück, Kornelia Krieger von der Frauenberatungsstelle und BISS Osnabrück, Heike Bartling vom Sozialdienst kath. Frauen e. V. Bersenbrück für die BISS i. Landkreis und das Frauenhaus, sowie Hans Ludger von der Täterarbeit Faust der Diakonie sehen die jährlichen Aktionen als ein sichtbares Zeichen, dass die Gesellschaft Gewalt gegen Frauen und Kinder ablehnt und Ihnen Unterstützung bietet.
Das Projekt wurde in diesem Jahr von folgenden Sponsoren unterstützt:
• ZONTA Club Osnabrück
• Stadt Osnabrück
• Landkreis Osnabrück
• Samtgemeinde Bersenbrück
• Stadt Georgsmarienhütte
• PräVos
• Polizeidirektion